STEUERTIPP ZUM 19. DEZEMBER 2012!

Am 19. Dezember 2012, in Magazine, von Dr. h.c. Stefan Buchberger

Gesellschafter, die in ihrer GmbH z.B. als Geschäftsführer angestellt sind, werden steuerlich grundsätzlich wie angestellte Arbeitnehmer behandelt.

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   Verzicht auf Weihnachtsgeld
   Daher muss der Arbeitslohn, den der
   Gesellschafter von der GmbH erhält, in der
   Regel erst bei Auszahlung versteuert werden.
   Bei beherrschenden Gesellschaftern gelten
   aber schärfere Regeln. Bei ihnen wird
   angenommen, dass ihnen der Arbeitslohn
   bereits bei Fälligkeit der geschuldeten
   Vergütung zufließt und nicht erst bei
   Auszahlung.

   Zum Problem wird diese Regelung, wenn zwar
   eine Vergütung vereinbart war, diese aber

tatsächlich nicht ausgezahlt wird. In der Praxis kommt dies z.B. oft beim Urlaubs- oder Weihnachtsgeld vor.

Vorsicht bei Gesellschafter-Geschäftsführern
Häufig verlangt das Finanzamt dann sogar eine Versteuerung, obwohl die Vergütung tatsächlich gar nicht ausgezahlt wurde. Zur Frage des nicht ausgezahlten Urlaubs- und Weihnachtsgelds ist aber ein Verfahren vor dem Bundesfinanzhof anhängig [VI R 24/12]. Betroffene Gesellschafter sollten sich auf dieses Verfahren berufen, wenn das Finanzamt für ein nicht ausgezahltes Arbeitsentgelt Steuern verlangt. Am besten ist es, solche Vorgänge vorab mit seinem Steuerberater zu besprechen.

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6 Anmerkungen für STEUERTIPP ZUM 19. DEZEMBER 2012!

  1. Financial-Personal-Trainerin Manuela Lindl sagt:

    Die zurzeit am häufigsten gestellten Fragen an die TRUST-Financial-Personal-TrainerInnen!

    „Sollen vermögende Kunden heute Angst vor Eingriffen des Staates haben?“

    Die Antwort der TRUST-Financial-Personal-TrainerInnen!
    „Die Angst ist in Gegenwart der massiven Verschuldung unserer Volkswirtschaften begründet. Es ist unsere Aufgabe, die Vermögenswerte unserer Mandanten real zu schützen und zu mehren – auch vor Eingriffen des Staates.

    Deswegen ist die Diversifikation der Vermögenswerte, auch was die INTERNATIONALE Verteilung der Lagerstellen angeht, eines unserer sieben bevorzugten Anlagen Ränge. Wir haben gelernt, auch an das vermeintlich „Undenkbare“ zu denken.“

  2. Günter Cramer sagt:

    Neben dem Urlaubsgeld ist das Weihnachtsgeld die populärste Form der finanziellen Sonderleistungen. Das Weihnachtsgeld ist grundsätzlich eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer.

    In den meisten Fällen wird es mit dem Gehalt im November ausgezahlt. Das Weihnachtgeld erfüllt die Funktion einer zusätzlichen Motivation oder einer Zusatzbelohnung der erbrachten Arbeitsleistung. Auch die Treue zum Betrieb kann damit besonders berücksichtigt werden.

  3. Dipl.-Ing. Andreas Raschdorf sagt:

    Grundsätzlich haben Arbeitnehmer in Deutschland keinen gesetzlichen Anspruch auf Weihnachtsgeld. Der Anspruch für den Arbeitnehmer kann dadurch entstehen: Die „betriebliche Übung“ zählt zu den Gewohnheitsrechten und gilt, wenn ein Arbeitgeber drei Jahre in Folge seinen Angestellten Weihnachtsgeld gezahlt hat, ohne die Freiwilligkeit der Leistung ausdrücklich, schriftlich und eindeutig zu äußern.

    Dies kann auf einer Quittung oder am schwarzen Brett geschehen. Sie kann außerdem zurückgenommen werden, indem der Arbeitgeber die Änderung über drei Jahre hinweg schriftlich zusammen mit der Zahlung ankündigt. Das nur wenn die Mitarbeiter nicht widersprechen. Ebenso können zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer jederzeit individuelle Vereinbarungen über die Zahlung oder Nichtzahlung des Weihnachtsgeldes getroffen werden.

  4. Steuerberaterin Sandra Bachmeier sagt:

    Gemäß § 38a EStG gehören Bezüge, die nicht regelmäßig gezahlt werden, wie zum Beispiel das Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld als sonstige Bezüge zum steuerpflichtigen Arbeitslohn.

    Im Gegensatz zum laufenden Gehalt kann die einzubehaltende Lohnsteuer auf das Weihnachtsgeld nicht direkt aus der Lohnsteuertabelle abgelesen werden.

    Sonst würde ein zu hoher Betrag an Lohnsteuer für den Monat, in dem die Einmalzahlung erfolgt, abgezogen werden.

  5. CEO der TRUST-WI GmbH Dr. h.c. Stefan Buchberger sagt:

    Weihnachten kommt immer so plötzlich! Und dann die große Frage – “Was schenke ich meinen Mitarbeitern, Kollegen, Vertriebspartnern, Freunden und besonders Familienangehörigen?“

    Schenken Sie WISSEN und damit Erfolg und Zufriedenheit!

    Sie erhalten auf alle TRUST-Financial-Personal-TrainerInnen Produkte und Vorträge 20 Prozent Nachlass und ein Erfolgs-Buch gratis dazu! Denken Sie daran – es sind nur noch wenige Tage bis zum Weihnachtsfest.

  6. Dietmar Schneekoppe sagt:

    Wie wird das Weihnachtsgeld berechnet?

    In den meisten Wirtschaftszweigen sehen die geltenden Tarifverträge ein Weihnachtsgeld vor. Die Sonderzahlung wird überwiegend als fester Prozentsatz vom Monatseinkommen berechnet. Sehr häufig muss eine Betriebszugehörigkeit von 6 Monaten erfüllt sein.

    In vielen Tarifverträgen werden die Sonderzahlungen nach einer Staffelung gezahlt. Beispiel: 25% vom Monatsverdienst nach 6 Monaten Betriebszugehörigkeit 35% vom Monatsverdienst nach 12 Monaten Betriebszugehörigkeit 45% vom Monatsverdienst nach 24 Monaten Betriebszugehörigkeit 55% vom Monatsverdienst nach 36 Monaten Betriebszugehörigkeit.

    Das Weihnachtsgeld wird in der Regel mit dem Novemberlohn gezahlt. Es fallen also laufender Arbeitslohn und die Sonderzahlung Weihnachtsgeld zusammen.

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