STEUERTIPP ZUM 21. DEZEMBER 2012!

Am 21. Dezember 2012, in Magazine, von Dr. h.c. Stefan Buchberger

Kosten für den Handwerker oder die Haushaltsfee können als Handwerkerleistungen bzw. haushaltsnahe Dienstleistungen steuermindernd geltend gemacht werden.

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   Zahlungszeitpunkt bei haushaltsnahen
   Hilfen optimieren

   Es können 20 Prozent der Aufwendungen,
   maximal 4.000.00 Euro pro Jahr, steuerlich
   abgezogen werden. Der Steuerabzug wird
   grundsätzlich in dem Jahr berücksichtigt, in
   dem die Rechnung bezahlt wird. Sind in
   diesem Jahr bereits hohe Kosten angefallen
   und ist der genannte Abzugsbetrag damit
   schon ausgeschöpft, sollte mit dem
   Handwerker vereinbart werden, dass die
   Rechnung erst im Jahr 2013 bezahlt wird.
   Schließlich steht im Jahr 2013 wieder ein

unverbrauchter Abzugsbetrag von 4.000.00 Euro zur Verfügung.

Bei größeren Arbeiten, die um den Jahreswechsel ausgeführt werden, bietet sich auch die Chance, die Abzugsbeträge für zwei Jahre auszunutzen. Hier kann zum Beispiel im alten Jahr noch eine Abschlagszahlung geleistet werden, um den Abzugsbetrag für 2012 voll auszuschöpfen; der Rest wird dann erst im Jahr 2013 gezahlt. Aber Achtung – Diese Gestaltungsmöglichkeit gibt es bei regelmäßig wiederkehrenden Zahlungen nicht, wenn die Zahlung in den ersten zehn Tagen des neuen Jahres erfolgt ["10-Tage-Frist"]. Das kann zum Beispiel vorkommen, wenn die monatliche Rechnung der Haushaltshilfe oder des Pflegedienstes für Dezember erst Anfang 2013 beglichen wird. Obwohl die Zahlung tatsächlich erst im Jahr 2013 erfolgt, gehört die Zahlung in diesem Fall steuerlich noch in das alte Jahr.

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Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die TRUST-WI GmbH und "derWissenschaftliche Private-Banker-Blog" übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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8 Anmerkungen für STEUERTIPP ZUM 21. DEZEMBER 2012!

  1. CEO der TRUST-WI GmbH Dr. h.c. Stefan Buchberger sagt:

    Weihnachten kommt immer so plötzlich! Und dann die große Frage – “Was schenke ich meinen Mitarbeitern, Kollegen, Vertriebspartnern, Freunden und besonders Familienangehörigen?“

    Schenken Sie WISSEN und damit Erfolg und Zufriedenheit!

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  2. Financial-Personal-Trainerin Manuela Lindl sagt:

    Die zurzeit am häufigsten gestellten Fragen an die TRUST-Financial-Personal-TrainerInnen!

    „Sollen vermögende Kunden heute Angst vor Eingriffen des Staates haben?“

    Die Antwort der TRUST-Financial-Personal-TrainerInnen!
    „Die Angst ist in Gegenwart der massiven Verschuldung unserer Volkswirtschaften begründet. Es ist unsere Aufgabe, die Vermögenswerte unserer Mandanten real zu schützen und zu mehren – auch vor Eingriffen des Staates.

    Deswegen ist die Diversifikation der Vermögenswerte, auch was die INTERNATIONALE Verteilung der Lagerstellen angeht, eines unserer sieben bevorzugten Anlagen Ränge. Wir haben gelernt, auch an das vermeintlich „Undenkbare“ zu denken.“

  3. Steuerberaterin Sandra Bachmeier sagt:

    Die Einkommensteuer erlaubt den teilweisen Abzug der Kosten für haushaltsnahe Dienstleistungen von der berechneten Einkommensteuer.

    Wichtiger Hinweis – Die Steuerschuld und nicht die Bemessungsgrundlage wird entsprechend gemindert – also 100 Prozentige Minderung. Aktuell ist bei diesem Abzug von der Steuerschuld keine Änderung vorgesehen.

    Es gibt politische Überlegungen, bei weiteren Einsparungen, diesen Steuervorteil in der Zukunft ggf. zu kürzen

  4. Steuerberaterin Susanne Weinberg sagt:

    Die Steuerermäßigung bei Handwerkerleistungen, haushaltsnahen Dienstleistungen und haushaltsnahen Beschäftigungsverhältnissen gem. § 35a EStG hat in den vergangenen Jahren eine immer größere Bedeutung bekommen.

    Bitte beachten Sie, dass eine umfassende und individuelle Beratung durch nichts zu ersetzen ist. Ich übernehme auch keine Haftung für die Vollständigkeit und Richtigkeit dieser Zusammenstellung. Sollten Sie Fragen oder Anregungen hierzu haben, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

  5. Franz J. Herrmann 1. Vorstand von Bund der Sparer e.V. sagt:

    Unter haushaltsnahen Dienstleistungen sind nicht handwerkliche Tätigkeiten gemeint. Vielmehr geht es um Leistungen, die für gewöhnlich von einem Mitglied des Haushalts übernommen werden und für die eine Dienstleisteragentur oder ein selbständiger Dienstleister in Anspruch genommen wird und diese Dienstleistung vegütet wird § 35a Abs. 2 EStG.

    Hierzu gehören auch die geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse, die der Vermieter oder einen Wohnungsbaugesellschaft eingegangen ist und die auf den Steuerpflichtigen umgelegt wurde. Personenbezogene Dienstleistungen wie z. B. Frisör- oder Kosmetikleistungen sind nicht abzugsfähig, auch wenn diese im eigenen Haushalt erbracht werden. Auch ein Personal-Trainer oder Fitnesstrainer ist nicht begünstigt.

  6. Reinhard Pixa sagt:

    Seit dem 01.01.2009 ist der maximale Betrag für berücksichtigungsfähige Handwerkerkosten auf 6.000 Euro erhöht worden. Bis zu maximal 20 Prozent kann – gerechnet auf diesen Betrag – die Einkommensteuer reduziert werden.

    So ergibt sich bei Handwerkerkosten der maximale Betrag von 1.200 Euro. Hinweis: Es ist ein Abzug von der Steuerschuld [also zu 100%] und damit nicht nur in Höhe des persönlichen Grenzsteuersatzes.

  7. David Oberrohr sagt:

    Achten Sie auf folgende Bestimmungen:

    Barzahlung mit Quittung reicht nicht: Dem Finanzamt ist auf Verlangen eine detaillierte Rechnung über die Leistungen vorzulegen. Ebenso ist ggf. die Zahlung durch einen Kontoauszug, aus dem sich die Abbuchung des Rechnungsbetrages ergibt, oder durch eine entsprechende Bankbescheinigung nachzuweisen.

    Die Vorlage einer Durchschrift oder Kopie des Überweisungsträgers reicht im Zweifel nicht aus. Privatkunden müssen die Handwerkerrechnungen mindestens zwei Jahre aufbewahren und sie ggf. dem Finanzamt zusammen mit dem Überweisungsbeleg auf das Konto des Handwerkers vorlegen.

    Nicht begünstigt ist die Erstellung von etwas Neuem. Beispiel: Die Neuerrichtung eines Zaunes ist nicht begünstigt, hingegen aber die Reparaturarbeiten am defekten Zaun.

    Der Abzug erfolgt von der Steuerschuld und nicht bei der Einkunfts- oder Einkommensermittlung.

  8. Moritz Binzwanger sagt:

    Welche handwerkliche Tätigkeiten werden nun berücksichtigt?

    •Arbeiten an Innen- und Außenwänden
    •Arbeiten am Dach, an der Fassade, an Garagen, o.ä.
    •Reparatur oder Austausch von Fenstern und Türen
    •Streichen | Lackieren von Türen, Fenstern [innen und außen], Wandschränken, Heizkörpern und -rohren
    •Reparatur oder Austausch von Bodenbelägen [z.B. Teppichboden, Parkett, Fliesen]
    •Reparatur, Wartung oder Austausch von Heizungsanlagen, Elektro-, Gas- und Wasserinstallationen
    •Modernisierung oder Austausch der Einbauküche
    •Modernisierung des Badezimmers
    •Reparatur und Wartung von Gegenständen im Haushalt des Steuerpflichtigen [z.B. Waschmaschine, Geschirrspüler, Herd, Fernseher, Personalcomputer und andere Gegenstände, die in der Hausratversicherung mitversichert werden können]
    •Maßnahmen der Gartengestaltung [vgl. hierzu Gartenarbeiten als steuerbegünstigte Handwerkerleistung]
    •Pflasterarbeiten auf dem Wohngrundstück, unabhängig davon, ob die Aufwendungen für die einzelne Maßnahme Erhaltungs- oder Herstellungsaufwand darstellen. Handwerkliche Tätigkeiten im Rahmen einer Neubaumaßnahme sind nicht begünstigt. Als Neubaumaßnahme gelten alle Maßnahmen, die im Zusammenhang mit einer Nutz- oder Wohnflächenschaffung bzw. -erweiterung anfallen.
    •Auch Aufwendungen zur Überprüfung von Anlagen [z.B. Gebühr für den Schornsteinfeger oder für die Kontrolle von Blitzschutzanlagen] sind begünstigt.

    Das Gleiche gilt für handwerkliche Leistungen für Hausanschlüsse [z.B. Kabel für Strom oder Fernsehen], soweit die Aufwendungen die Zuleitungen zum Haus oder zur Wohnung betreffen und nicht im Rahmen einer Neubaumaßnahme anfallen.

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